Heidelberger Theater kooperiert mit dem „ring.award 08“ / Sonderpreis verliehen

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Auf Anregung von Peter Konwitschny und auf Initiative des Intendanten des „ring.awards“ Heinz Weyringer und des Heidelberger Operndirektors Bernd Feuchtner kooperiert das Theater und Philharmonische Orchester der Stadt Heidelberg in diesem Jahr mit dem „ring.award“. Der „ring.award“ ist der zur Zeit wichtigste internationale Wettbewerb für junge Opernregisseure und Bühnenbildner. Er findet alle drei Jahre in Graz, Steiermark/Österreich, statt. Schirmherr ist der Österreichische Bundespräsident Heinz Fischer.

Der Sonderpreis des Theaters und Philharmonischen Orchesters der Stadt Heidelberg geht an das Inszenierungsteam Jim Lucassen, Regisseur, und Jeroen van Eck, Bühnenbildner, die aus Sicht des Heidelberger Operndirektors ein so bemerkenswertes Konzept für eine Inszenierung von Verdis „Rigoletto“ einreichten, dass sie dieses nun in der Spielzeit 09_10 am Heidelberger Theater verwirklichen können. Das holländische Inszenierungsteam wird dann mit dem jungen Heidelberger Generalmusikdirektor Cornelius Meister zusammenarbeiten, die Premiere wird voraussichtlich am 07.09.2009 sein. Heidelberg setzt damit seine Linie konsequent fort, jungen Opernregisseuren die Möglichkeit zu geben, ihre Konzepte zu verwirklichen. So arbeiteten in den letzten Spielzeiten die jungen Regisseure Sandra Leupold, Benedikt von Peter, Michael von zur Mühlen, David Hermann und viele mehr am Heidelberger Theater und schufen herausfordernde Opernproduktionen. Bereits zwei Mal erhielten junge Regisseure am Heidelberger Theater den angesehenen „Götz-Friedrich-Preis“ für ihre Operninszenierungen. Die jetzige Zusammenarbeit mit dem „ring.award“ ist eine Erweiterung dieses Ziels. 

Intendant Peter Spuhler war gestern selbst in Graz bei der Verleihungszeremonie und übergab den Sonderpreis an die glücklichen Gewinner. Jim Lucassen: „Für uns ist das eigentlich ein Hauptpreis, denn das ist doch das wichtigste, dass Konzepte auch verwirklicht werden können. Wir freuen uns sehr auf diese Zusammenarbeit!“ Finalgewinner des „ring.award“ wurde das Team ATEF aus Deutschland.

 

    

 

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